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Bettringer Feuerwehr unterwegs im Emsland

veröffentlicht von Daniel am 4.11.2014

Für kurze Zeit Kreuzfahrtfeeling

Am ersten Oktoberwochenende startete Freitagmorgens eine Gruppe der Feuerwehr Bettringen zu ihrem 3-Tages-Ausflug.

Frohgelaunt und bei schönem Wetter wurde frühmorgens am Gerätehaus der Bus bestiegen .Auf dem Weg Richtung Norden wurde auf einem Autobahnrasthof das traditionelle Frühstück eingenommen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel ließ man sich die mitgenommen frischen Butterbrezeln und Wurstbriegel schmecken. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Papenburg, wo man am späten Nachmittag eintraf. Nach dem Zimmerbezug und Erfrischung klang der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Im Gasthof „Zur Alten Schule“ ließ man sich die Hausspezialität „Essen vom heißen Stein“ bei Spaß und Unterhaltung schmecken. Anschließend saß man noch in geselliger Runde in der Lobby des Hotels beisammen. Am Samstagmorgen stand nach dem Frühstück eine Besichtigung der MEYER WERFT auf dem Programm. Dazu wurde die Gruppe vom zuständigen Führer am Hotel abgeholt und fuhr dann anschließend zur Werft. Hier erläuterte der Führer anhand verschiedener Schautafeln und Schiffsmodelle die Geschichte der MEYER WERFT von der Gründung bis zur Gegenwart. Berühmt ist sie aber für ihre luxuriösen Kreuzfahrtschiffe, die weltweit gefragt sind und auf allen Weltmeeren Standards setzen. Die MEYER WERFT war die erste Kompaktwerft in Europa und gehört heute zu den modernsten Werften der Welt. Sie beherbergt auch das größte Laserschweißzentrum Europas. Nach diesen Ausführungen warf man einen Blick in das Baudock 2, wo zurzeit das Kreuzfahrtschiff „Anthem of the Seas“ vollends fertiggestellt wird, sowie ins Baudock 1, wo das neue Forschungsschiff „SONNE“ im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entsteht. Anschließend konnte man im Werftshop noch Andenken erwerben. Im Anschluss an diese sehr aufschlussreiche und interessante Führung teilte sich die Gruppe auf. Ein Teil der Gruppe fuhr zur „Van-Velen-Anlage“, wo ihr vom Museumsführer die Geschichte der Stadt Papenburg erklärt wurde. Hierbei erhielten sie auch viele Informationen über das Emsland mit seinen weitreichenden Moorgebieten. Der dort abgebaute Torf wurde in flachen Schiffen nach Emden, Bremen und Hamburg transportiert und als Brennstoff genutzt. Heute wird er in vielen Papenburger Betrieben zu Blumenerde und Gartendünger verarbeitet. Der sportliche Teil der Gruppe ging in den Klettergarten „Surwold“. Hier machten einige zum ersten Mal Bekanntschaft mit einem Hochseilgarten. Aufgeteilt in Gruppen wurde dieser durchklettert wobei so mancher an seine persönlichen Grenzen kam. Bevor sich alle wieder beim „asiatischen Büffet“ trafen nutzten viele die Möglichkeit die Landesgartenschau, zu besichtigen. Nach dem Essen besuchten manche noch ein Konzert auf der Landesgartenschau, während andere das Papenburger Nachtleben erkundeten oder sich in der Hotellobby nieder ließen. Nach dem Frühstück machte man am Sonntagmorgen noch eine Rundfahrt im Papenburger Hafen, ehe man um die Mittagszeit dann die Heimreise antrat. Über verschiedene Autobahnen ging die Fahrt, Richtung Bettringen, wo man gegen 22:00 Uhr eintraf. Alle Teilnehmer waren sich einig, einen wunderschönen Ausflug erlebt zu haben.

 

 

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